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Krankheitsbilder beim Chihuahua

Der Chihuahua kann nicht nur der beste Freund eines Menschen sein, nein-er ähnelt ihm sogar sehr.

Grundsätzlich kann man genauso wie bei den Menschen sagen, dass der Chihuahua äußerst unempfindlich und widerstandsfähig gebaut ist.

Auf jeden Fall sollte man aber darauf achten, dass Ihr Vierbeiner immer aktiv und fröhlich bleibt.

 

Wird dies weniger, sollte man beim Chihuahua genauer hinschauen.

Dass der Chihuahua im Laufe seines Lebens etwas ruhiger wird, ist jedoch normal und auch gut so. Wenn dieses Phänomen jedoch sehr schnell akut wird und unser kleines Familienmitglied verliert sogar noch die Lust am Futter, ist ein Arztbesuch immer angeraten!

Einer der wohl häufigsten Krankheiten ist der Zahnstein, die Herzschwäche und verschiedene schmerzhafte Gelenksentzündungen. Die Herzschwäche tritt in der Regel erst im fortgeschrittenem Alter des Chihuahuas ein, ungefähr ab dem achten Lebensjahr.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, wie bei den Menschen auch, können zu einer sehr frühzeitigen Erkennung von eventuellen Problemen führen und ihrem Freund das Leben retten.

Das sollte man sich immer vor Augen führen, da auch heute noch einige Besitzer von Hunden eine regelmäßige Vorsorge nicht so richtig ernst nehmen. Wenn tatsächlich Ihr Chihuahua an einer Herzschwäche leiden, so ist dies meist mit Medikamenten gut in den Griff zu bekommen.

Neben der Herzschwäche ist die zweithäufigste Erkrankung wohl der Zahnstein-wenn man es denn Krankheit nennen kann. Anders wie bei dem Herzleiden kann dieses Problem auch schon bei jungen Hunden auftreten und ist aber ebenso dringend zur Behandlung angeraten. Die Ursache von Zahnstein ist wohl in der mangelnden Zahnpflege zu suchen. Zur Vermeidung vom Zahnstein würde ich zusätzlich zum Nassfutter, regelmäßiges füttern von Trockenfutter und harten Leckerlies empfehlen.

Auch bei einem Chihuahua zählt halt eben die Abwechslung. Ich würde ja auch nicht jeden Tag nur Spaghetti oder Stack essen wollen.

Ein anderes, viel gravierenderes Problem, sind die schmerzhaften Gelenksentzündungen und Schäden an Kniescheiben und Knorpeln. Der Fachausdruck nennt sich Patellaluxation.

Sollten Sie Ihren Chihuahua von einem Züchter erworben haben, dürften diese Probleme jedoch nicht auftreten.

Züchter achten im allgemeinen sehr stark darauf, dass ihre Tiere stabile Kniee, Knochen und Sehnen haben. Da die Erkrankung vererbbar ist, tritt dieses Risiko eher bei privaten Nachsuchten und Käufen aus dem Ausland auf.

Es ist gibt natürlich wie bei jedem Mensch und Tier eine Vielzahl an Erkrankungen und Problemstellungen.

Meines Erachtens sollten wir uns jedoch nicht darauf konzentrieren, sondern uns über unseren Chihuahua freuen.

Wenn Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig mit guten und ausgesuchten Futter ernähren, viel Auslauf bieten und mindestens einmal im Jahr zum Tierarzt gehen, haben sie alles getan, damit es ihm gut geht.

Die meisten Erkrankungen kommen und gehen – da kann man nicht viel dran machen, aber haben Sie immer ein wachsames Auge auf ihren Kleinen.

Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Tier Arzt über weitere Möglichkeiten der Vorsorge und vereinbaren Sie auch ab dem ersten Lebensjahr regelmäßige Arztbesuche.


Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

Bildquellen:
Artikelbild: ©panthermedia.net James Steidl
Oben-Links: ©panthermedia.net Erwin Wodicka
Mitte-Rechts: ©panthermedia.net Bettina Glaser

 

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